Prix Lignum 2024
Erweiterung Campogna 31

Der Neubau erweitert das bestehende Einfamilienhaus um eine Raumschicht und passt sich farblich und formal dem Bestand an. Die Fenster sind nach frischen Regeln angeordnet und verleihen dem Anbau seinen eigenen Ausdruck. Die individuell angeordneten Fenster sorgen für unterschiedliche Atmosphären im Innern. Die raumhohen Fenster integrieren sich nahtlos in die Aussenwände während die Sitzfenster Akzente in den einzelnen Innenräumen setzten. Beim Wohnraum und dem Bad, schützt die Fassade vor den Fenstern vor Einblicken und sorgt auf diese Weise für Privatsphäre.
Das Raumprogramm umfasst Im Erdgeschoss ein zusätzlicher Wohnraum mit abgetrenntem Büro und im Obergeschoss ein Schlafzimmer mit Ankleide und Bad. Der Erweiterungsbau nimmt die Struktur des Bestandes auf und führt diese weiter. Der Innenraum ist durch seine einfache, ehrliche Materialisierung geprägt. So sind alle Oberflächen des Holzbaues in Fichte sichtbar und über die gleich Holzfaserrichtung optisch nahtlos miteinander verbunden. Die ehemalige Aussenfassade bleibt als solche im Neubau Sicht- und erlebbarbar. Individuell entworfene Möbel unterteilen die Räum und nehme diese Farbe des Bestandes wieder auf. Der Betonsockel ist im Innenraum als zemetgrauer Terrazzo sichtbar.
Durch das Reduzieren der einzelnen Aufbauten auf das Wesentliche, konnte auf verschiedenste Schichten verzichtet werden, was zu einer sehr ökonomischen und ökologischen Bauweise führt.
Projektdetails:
Anbau, Einfamilienhaus, Innenausbau, Möbel
Fertigstellung:
2023
Projekteingabe:
2024
Projektstandort:
Vorwiegend verwendetes Holz:
Fichte
Behandlung des Holzes:
geölt
Bauherrschaft:
Riccarda + Stefan Degiacomi + Grob, Bonaduz
Architektur / Planung:
schi.ke architektur, Pascal Schibler, Landquart
Ausführung Holzarbeiten:
H.Clopath AG, Heinz Clopath, Rhäzüns
Schreiner:
H.Clopath AG, Rhäzüns
Projekt-Link:
Photos:
schi.ke architektur
Pläne: