Sonderpreis Graubünden Holz 2015 - Holz mit PFIFF

«Holz mit Pfiff» ist eine ergänzende Ausschreibung zum Prix Lignum 2015 zur Förderung der Holzanwendung und des Holzhandwerks im Kanton Graubünden.

Der Graubünden Holz Sonderpreis «Holz mit Pfiff» zeichnet herausragende Projekte aus und honoriert die Leistungen der Beteiligten. Ausgezeichnet werden besonders hochwertige, zukunftsweisende und handwerklich überragende Projekte in Holz.

Die beim Prix Lignum eingereichten Bündner Projekte/Objekte nehmen automatisch am Wettbewerb «Holz mit Pfiff» von Graubünden Holz teil. Die Anmeldung zum Wettbewerb «Holz mit Pfiff» erfolgt gemeinsam mit dem Prix Lignum 2015.

  • Die Ausstellung ist aktuell an folgenden Orten zu sehen:
  • 8. - 25. April 2016: LBBZ Plantahof Landquart
  • 25. April - 13. Mai 2016: BWZB Berufs- und Weiterbildungszentrum Buchs
  • 4. - 16. Juli 2016: Pizolpark Mels
  • 12. - 28. August 2016: Zeughaus Teufen
  • 10. - 31. Oktober 2016: Bogn Engiadina Scuol
  • 31. Oktober - 11. November 2016: HTW Chur
  • 11. - 25. November 2016: Kantonsbibliothek Graubünden Chur

 

Das Projekt wird unterstützt von:

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Holz mit Pfiff - Auszeichnungen / Anerkennungen

 

Auszeichnung «Holzbau»

Neubau Personalhaus Canols

Bauherr:
Architektur:
Ausführung:
 
Avantimo AG, St. Gallen
Lenz Voneschen udn Partner AG, Lenzerheide
Künzli Holz AG, Davos
 

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Bild: zVg Prix Lignum 2015
Das neue Personalhaus „Canols“ befindet sich unmittelbar neben der Talstation der Rothornbahn, dem Dreh und Angelpunkt der Lenzerheide Bergbahnen AG (LBB). Damit liegt es ideal für das in Bahn- und Tourismusbetrieben engagierte Personal. Das prägnante 6-stöckige Gebäude wurde als Ersatzneubau innerhalb von nur acht Monaten Bauzeit realisiert. Sein kompaktes Volumen bietet Wohnraum für insgesamt 68 Personen.

 

Auszeichnung «Innenausbau»

Arvenstube im Dreifachkindergarten Samedan

Bauherr:
Architektur:
Ausführung:
 
 
 
Gemeinde Samedan
GREDIG WALSER ARCHITEKTEN AG, Chur
Gebrüder Asam Holzbau Zimmerei Schreinerei, Bever; Drusa AG Holzbau Zimmerei, Lienhard Lütscher, Zizers; Guido Picenoni Falegnameria Sagl, Guido Picenoni, Bondo; Fried AG Möbel- und Holzbau, Beat Fried, Bever
 

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Bild: Martin Guggisberg, Zürich



 
Wie die Wohnstube in einem alten Engadiner Haus sind die Wände und Decken der Haupträumedes neuen Dreifachkindergartens mit einem unbehandelten Täfer aus Arvenholz aus Unterengadiner Bergwäldern in neu interpretierter Form ausgekleidet. Ein angenehmer Duft von Arvenholz liegt in der Luft. rnDer neue Dreifachkindergarten lebt von der Massivität der hellen Betonskulptur in Verbindung mit Einbauten aus prägnantem Arvenholz. Es ist ein Bau, der eine stimmungsvolle Raumkomposition für die Kinder schafft und in verschiedenen Facetten die Engadiner Bautradition anklingen lässt.
 

 

Lobenswerte Anerkennungen

Chesa Crameri, Zuoz

Bauherr:
Architektur:
Ausführung:
 
Marco & Tanja Giuliani, Zürich
Bob Gysin + Partner BGP, Zürich
Foffa Conrad Holzbau, Valchava
 

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Bild: zVg Prix Lignum 2015






 
HOLZBAU - DIALOG ZWISCHEN ALT UND NEU
Das typische Engadiner Bauernhaus sollte saniert und erweitert werden. Der Respekt vor dem Bestand, die Auflagen des Ortsbildschutzes und die unmittelbare Nähe der Nachbarbauten bildeten die entwurfsbestimmenden Rahmenbedingungen. Die bestehende Struktur wurde integral erhalten und originale Materialien, wo immer möglich, erhalten oder restauriert. Neue Elemente fügen sich sensibel ein und treten in einen spannungsvollen Dialog mit dem Bestand. Die äusseren Eingriffe hatten eine energetische Sanierung unter Erhalt des Erscheinungsbildes zum Ziel. Im Innern wurde die Scheune als „Haus im Haus – Prinzip“ mit vorfabrizierten Holzrahmen-Elementen ausgebaut.

 

Schnitzelheizung Fläsch

Bauherr:
Architektur:
Ausführung:
 
EWZ, Zürich
Architekturbüro Norbert Mathis, Chur
Frommelt AG, Schaan
 

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Bild: Mathias Kunfermann / Norbert Mathis

 
Für einen Zweckbau eine einfache und kostengünstige Hülle zu planen war die Aufgabe. Diese Umhüllung musste den hohen gestalterischen Anforderungen der mit dem Wakker-Preis ausgezeichneten Gemeinde Fläsch gerecht werden.
Das Grundrisskonzept ist durch die technischen Komponenten wie Heizung, Silo und Förderschnecke vorgegeben. Daraus entstand ein Parallelogramm mit einem grossen Dach, unter dessen Vorbereich die Tore schneefrei bleiben werden.

 

Neugestaltung Raiffeisenbank Mittelbünden GS Bergün

Bauherr:
Architektur:
Ausführung:
 
Raiffeisen Mittelbünden, Cazis
Lenz Voneschen udn Partner AG, Lenzerheide
B. + H. Schuler-Rozzi, Bergün
 

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Bild: zVg Prix Lignum 2015

 
Um- /Neugestaltung der bestehenden Bankräumlichkeiten von geschlossenem zu offenem Schalterkonzept. Raumunterteilung, resp. Zonierung durch zentrales Schalterdesk und rückwärtige Holztrennwand mit Möbeleinbau.
Konstruktion der Möbelelemente und Trennwand mit Verwendung von heimischer Bergüner Lärche (Parc Ela zertifiziert). Ausführung Deskmöbel als zeitgemässes Massivholzmöbel mit Zinkverbindungen. Oberfläche unbehandelt, oder geölt.

 

Neue Deinstgebäude der RhB auf der Albulalinie

Bauherr:
Architektur:
Ausführung:
 
Rhätische Bahn, Chur
Cangemi Architekten, Chur
Projer Holzbau / Künzli Holzbau
 

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Bild: zVg Prix Lignum 2015
Die Dienstgebäude liegen jeweils in unmittelbarer Nähe zu den bestehenden Aufnahmegebäuden der Bahnhöfe von Alvaneu, Solis und Surava und sind Bestandteil der Albulalinie der Rhätischen Bahn, welche in die UNESCO-Weltkulturerbeliste aufgenommen wurde. Neubauten entlang dieser Strecken haben deshalb insbesondere denkmalpflegerischen Ansprüchen zu genügen.