18.12.2013 - Herkunftszeichen Schweizer Holz

Initiative für verstärkte Marktdurchdringung

Um die Marktdurchdringung mit dem Herkunftszeichen Schweizer Holz (HSH) weiter zu fördern, engagiert die Lignum einen externen HSH-Promoter auf Mandatsbasis. Thomas Lüthi (Hasliberg) unterstützt in dieser Funktion seit dem 1. Dezember 2013 die HSH-Geschäftsstelle in Zürich.

Das Herkunftszeichen Schweizer Holz (HSH) weist den Schweizer Ursprung von Rundholz, Schnittholz, Holz-Halbfabrikaten, Holzprodukten und -objekten nach. Mehr als 220 Firmen sind mittlerweile berechtigt, das Herkunftszeichen zu nutzen. Das HSH wird auf der gesamten Waldfläche der Schweiz verwendet und deckt etwa 80% der hiesigen Sägereiproduktion ab. Im weiteren Verlauf der Wertschöpfungskette verringert sich die Zahl der Nutzer aber stark: So sind derzeit erst wenige Zimmereien und Schreinereien zertifiziert.
 

Zusätzliche Manpower aus dem Bernbiet

Für eine geschlossenen Zertifizierungskette sind diese Unternehmen aber wichtig. Zudem tragen sie das Herkunftszeichen an den Endkunden und so in das Bewusstsein der Bevölkerung. Daher hat sich die Lignum entschieden, die personellen Ressourcen für das Herkunftszeichen gezielt zu erweitern.

Zusammen mit HSH-Geschäftsstellenführerin Evelyn Pöhler engagiert sich Thomas Lüthi (Th. Lüthi Dienstleistungen für die Holzbranche, Hasliberg Hohfluh) seit dem 1.12.2013 im Rahmen eines Teilzeitmandats als externer Promoter der Lignum zugunsten der HSH-Promotion auf der zweiten Stufe der Holzverarbeitung. Lüthi ist gelernter Säger, Holztechnikingenieur und seit 1998 selbständig tätig. Dank seinem beruflichen Hintergrund kennt er die gesamte Holz-Wertschöpfungskette vom Rundholz bis zum fertigen Produkt und ist in der Branche entspre­chend gut vernetzt.
 

Verdichtung des Nutzer-Felds und der Promotion

Ein Schwerpunkt des HSH-Teams in den nächsten Monaten ist die Gewinnung neuer HSH-Nutzer, hauptsächlich Holzbaubetriebe und Schreinereien. Dabei geht es vor allem um eine verstärkte direkte Information der Betriebe. Viele Unternehmen hält die befürchtete administrative Belastung für die Zertifizierung von einer HSH-Teilnahme ab. Der Aufwand hält sich tatsächlich jedoch in engen Grenzen. Für FSC- oder PEFC-zertifizierte Betriebe ist er sehr gering und für alle anderen Firmen nicht viel grösser, als er zur Erfüllung der verpflichtenden Herkunftsdeklaration von Holzprodukten sowieso schon ist. Dies gilt es Unternehmern im persönlichen Gespräch zu vermitteln.

Andererseits soll die Zertifizierung von Produkten und Objekten vom Einfamilienhaus bis hin zum medienwirksamen öffentlichen Grossprojekt unter Federführung der Regionalen Arbeitsgemeinschaften der Lignum in allen Landesteilen verstärkt werden. Parallel dazu soll eine Datenbank mit Muster-Vorträgen und Daten rund um das Thema Schweizer Holz entstehen, die allen HSH-Mitgliedsfirmen zu Argumentationszwecken kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Zugleich werden weitere Werbemittel für das HSH entwickelt und angeboten.

Insbesondere zur Nutzergewinnung und für die Objektzertifizierung ist das HSH-Team der Lignum auf Unterstützung von aussen angewiesen. Es bittet daher einerseits um Hinweise zu Weiterverarbeitern wie Holzbauunternehmern oder Schreinern, die schwerpunktmässig Schweizer Holz nutzen. Andererseits ist die Meldung von ganz in Schweizer Holz erstellten Bauten sehr erwünscht (Mail: hsh@lignum.ch, Tel. 044 267 47 78 oder 033 971 35 58).

 

Engagiert sich unter einem Lignum-Mandat für das Herkunfts­zeichen Schweizer Holz: Thomas Lüthi:

Lignum_Thomas_Lüthi.jpg

Engagiert sich unter einem Lignum-Mandat für das Herkunfts­zeichen Schweizer Holz: Thomas Lüthi:

 

 

Medienmitteilung als PDF